Völler in der Krise: WM-Debakel ließ DFB-Boss an Rücktritt denken
Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft hat tiefe Wunden bei der DFB-Führung hinterlassen. Rudi Völler, seit Jahren als Sportdirektor des Verbandes tätig, geriet nach dem enttäuschenden Turnier massiv ins Grübeln über seine berufliche Zukunft.
Der ehemalige Torschütze des WM-Triumphes von 1990 zweifelte ernstlich daran, ob er seine bis 2028 laufende Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund noch erfüllen könne. Die Krise bei der Nationalmannschaft ließ Völler offenbar an einem kritischen Punkt seiner Amtszeit ankommen.
Ein entscheidendes Gespräch mit Jürgen Klopp brachte dann offenbar die notwendige Klärung. Der erfahrene Trainer bot dem DFB-Funktionär in dieser schwierigen Phase Orientierung und half ihm offensichtlich, die Situation neu zu bewerten und wieder Zuversicht für seine weitere Arbeit beim Verband zu finden.
Quelle: www.spiegel.de