Infantino unter Druck: US-Parlamentarier ermittelt zu Trump-Verbindungen
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino gerät zunehmend in die Kritik wegen seiner engen Beziehungen zum US-Präsidenten. Ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses hat nun Ermittlungen zu den Kontakten eingeleitet und fordert Aufklärung über die Natur der Verbindung.
Jamie Raskin, der demokratische Politiker aus Maryland, setzt mit seiner Untersuchung einen deutlichen Akzent. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, welche Auswirkungen die Nähe zwischen dem Weltverbandschef und der amerikanischen Führungsperson auf internationale Fußballangelegenheiten haben könnte.
Die Kommunikation zwischen Infantino und Trump, die mehrfach dokumentiert wurde, ist für viele Beobachter ein Dorn im Auge. Kritiker argumentieren, dass eine solch enge persönliche Beziehung zwischen dem obersten FIFA-Funktionär und einem Staatsoberhaupt problematisch sein könnte – besonders im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft.
Die Angelegenheit zeigt exemplarisch die politischen Verflechtungen, die im modernen Profifußball an Bedeutung gewinnen. Der Skandal könnte erhebliche Konsequenzen für die FIFA und Infantinos Position haben.
Quelle: www.t-online.de