Čeferin verzichtet auf Kandidatur gegen Infantino
Aleksander Čeferin wird sich nicht zur Wahl um das Amt des Fifa-Präsidenten stellen. Der seit einem Jahrzehnt amtierende Uefa-Chef schloss eine Kandidatur gegen den umstrittenen Amtsinhaber Gianni Infantino aus. Als Begründung verwies Čeferin auf Glaubwürdigkeitsgründe.
Die Entscheidung des Slowenen kommt überraschend, da zwischen Čeferin und Infantino immer wieder Konflikte entstehen. Trotz der Spannungen zwischen den beiden Funktionären wird der Uefa-Präsident also nicht in den Ring für die höchste Position des internationalen Fußballs steigen.
Čeferin führt die Europäische Fußball-Union seit zehn Jahren. In dieser Zeit hatte er wiederholt Auseinandersetzungen mit dem Schweizer Infantino zu bewältigen, der seit 2016 an der Spitze der Fifa steht. Inzwischen gilt Infantino als einer der umstrittensten Amtsträger in der jüngeren Geschichte des Weltverbandes.
Quelle: www.spiegel.de