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International

Die Hand Gottes und die Folgen: Wie Ali Ben Nasser die WM 1986 prägte

July 15, 2026

Das Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko-Stadt gehört zu den umstrittensten Spielen der Turniergeschichte. Im Mittelpunkt stand eine Entscheidung, die den Lauf des Turniers maßgeblich verändern sollte und deren Konsequenzen bis heute nachwirken.

Diego Maradona sollte an diesem denkwürdigen Tag Fußball-Geschichte schreiben. Der argentinische Superstar nutzte eine kontroverse Schiedsrichterentscheidung von Ali Ben Nasser und trug damit entscheidend zum späteren Erfolg seiner Mannschaft bei. Die Hand Gottes, wie Maradona sein umstrittenes Tor später selbst bezeichnen würde, wurde zum Symbol eines denkwürdigen Moments im Weltfußball.

Die Entscheidung des tunesischen Schiedsrichters Ben Nasser sollte sich jedoch auch für ihn selbst als bedeutsam erweisen. Der Unparteiische profitierte später wirtschaftlich von dem Aufmerksamkeit, die ihm durch dieses Spiel zuteil wurde. Das WM-Viertelfinale wurde zum Wendepunkt in seiner beruflichen Laufbahn und brachte ihm finanzielle Vorteile mit sich.

Die historische Partie verdeutlicht einmal mehr, wie sehr einzelne schiedsrichterliche Entscheidungen den Ausgang großer Turniere beeinflussen können und welche langfristigen Auswirkungen solche Momente auf alle Beteiligten haben können.

Quelle: www.spiegel.de

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