Hannover 96 stellt sich gegen Homofeindlichkeit im eigenen Fanblock
Hannover 96 hat sich deutlich von queerfeindlichen Äußerungen seiner Anhänger distanziert. Bei der Partie in der DFB-Pokalrunde, die gleichzeitig mit Bremer Feierlichkeiten zur Regenbogenpride stattfand, waren aus Teilen der hannöverschen Fangemeinschaft entsprechende Beschimpfungen zu vernehmen.
Der Niedersächsische Bundesligist reagierte mit einer klaren Ablehnung solcher Vorfälle. Das Vereinsmanagement machte deutlich, dass derartige Pöbeleien nicht dem Selbstverständnis des Clubs entsprechen und nicht toleriert werden dürfen. Hannover positioniert sich damit entschieden gegen Diskriminierung jeglicher Art im Fußball.
Der Vorfall rückt erneut in den Fokus, dass der Sport als gesellschaftliche Plattform auch Orte unbefriedigter Tendenzen sein kann. Die klare Haltung des Vereins sendet ein wichtiges Zeichen für ein inklusives und respektvolles Umfeld im Profifußball. Wie der Verein nun konkrete Maßnahmen ergreifen wird, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.spiegel.de