Klopps Doppelrolle spaltet die DFB-Landesverbände
Die Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer sorgt in Teilen des Deutschen Fußball-Bundes für Unbehagen. Mehrere Landesverbände haben grundsätzliche Bedenken gegen die geplante Doppelrolle des 59-Jährigen geäußert und warnen vor möglichen Interessenskonflikten.
Während der DFB und Klopp selbst die Personalentscheidung längst unter Dach und Fach haben, wird in den regionalen Strukturen des Verbandes heftig diskutiert. Der Knackpunkt: Der neue Bundestrainer soll weiterhin als Gesicht von Red Bull fungieren, was bei einigen Funktionären auf Skepsis trifft.
Die Kritiker befürchten, dass die parallele Tätigkeit für den Energiedrink-Konzern zu Interessenskollisionen führen könnte. Darüber hinaus bringen sie finanzielle Bedenken vor und sehen in diesem Konstrukt eine fragwürdige Mittelverwendung durch den Verband.
Die Diskrepanz zwischen der Zustimmung auf Bundesebene und den Vorbehalten an der Basis offenbart eine grundsätzliche Spannung innerhalb der DFB-Organisationsstruktur, die über die Personalwahl hinausgeht.
Quelle: www.n-tv.de