Nobby Stiles: Kopfballspiel könnte zum Tod des England-Legenden beigetragen haben
Der Streit über mögliche Hirnschäden im Profifußball erhält neue Nahrung durch einen tragischen Fall: Der verstorbene englische Fußball-Ikone Nobby Stiles soll möglicherweise an den Folgen von zehntausendfachen Kopfballaktionen gelitten haben. Dies deutet zumindest ein Gerichtsmediziner an.
Nach Angaben eines Sachverständigen führte der britische Rekordnationalspieler während seiner aktiven Karriere rund 136.000 Kopfbälle aus. Diese enorme Belastung könnte der Experte zufolge zu einer Erkrankung des mittlerweile verstorbenen Sportlers geführt haben, die letztendlich zum Tode des Legendärs beitrug.
Der Fall wirft erneut die zentrale Frage auf, welche langfristigen Auswirkungen wiederholte Kopfballspiele auf die Gehirngesundheit von Profifußballern haben. Die Debatte über Sicherheitsstandards und Prävention im modernen Fußball dürfte durch diese neuen Erkenntnisse zusätzlich an Brisanz gewinnen.
Quelle: www.spiegel.de