Schweinsteiger prangert DFB-Kurs an: Kritik an früher Klopp-Festlegung
Der Deutsche Fußball-Bund steht wegen seiner Personalienpolitik bei der Trainersuche in der Kritik. Bastian Schweinsteiger, der Weltmeister von 2014, wendet sich gegen das Vorgehen des Verbandes, der offenbar sehr früh auf Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer gesetzt hat.
Der einstige Bayern-Spieler und langjährige Nationalspieler bemängelt die mangelnde Flexibilität des DFB bei dieser wichtigen Entscheidung. Schweinsteiger argumentiert, dass eine so frühe und enge Festlegung auf einen einzelnen Kandidaten nicht sinnvoll sei und dem Verband wenig Spielraum lässt.
Damit trägt Schweinsteiger eine Debatte in die Öffentlichkeit, die hinter den Kulissen des Deutschen Fußball-Bundes bereits geführt wird. Die Frage nach dem richtigen Weg bei der Besetzung des Bundestrainer-Postens ist mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft 2026 von großer Bedeutung für die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft.
Unterdessen gibt es auch bei anderen Nationalteams Unruhe: Beim belgischen Verband entstehen Unstimmigkeiten über die Einsatzplanung eines Spielers, was zeigt, dass personelle Fragen derzeit in mehreren europäischen Verbänden für Diskussionen sorgen.
Quelle: www.spiegel.de