Sportökonom hinterfragt WM-Rhythmus: Plädoyer für häufigere Turniere
Das Frauenfußball-Weltmeisterschaftsturnier neigt sich dem Ende zu. Nach knapp anderhalb Monaten und insgesamt 104 Begegnungen wird am kommenden Sonntag die Entscheidung fallen, wenn Spanien auf den amtierenden Weltmeister Argentinien trifft. Allerdings wird das Großformat des Turniers in Australien und Neuseeland nicht überall bejubelt.
Aus verschiedenen europäischen Ländern kommt erhebliche Kritik am erweiterten Spielplan auf. Die Veranstalter werden vorgeworfen, das Turnier unnötig aufgebläht zu haben – mit Auswirkungen auf die Dauer des Events, die geopolitischen Implikationen und vor allem die finanzielle Belastung. Parallel dazu präsentiert die FIFA stolz ihre neuen Rekordmarken.
Der Sportökonom Dominik Schreyer nimmt in seiner Analyse bei ntv Sport die größten Kritikpunkte unter die Lupe und ordnet sie in einen größeren Kontext ein. Dabei wirft er auch die grundsätzliche Frage auf, ob nicht ein Rhythmus von nur zwei Jahren zwischen den Weltmeisterschaften sinnvoll wäre – ein Gedanke, der zeigt, wie die traditionelle Turnierstruktur zunehmend zur Debatte steht.
Quelle: www.n-tv.de