Vom Torschützenkönig zum Diktatur-Coach: Jörn Andersens ungewöhnliche Karriere
Eine außergewöhnliche Karriere führt den Dänen Jörn Andersen in immer fragwürdigere Gefilde. Der ehemalige Fußballer, der vor mehr als drei Jahrzehnten als erster ausländischer Spieler die Torschützenkrone der Bundesliga errang, hat sich als Trainer nun ein neues Ziel gesetzt: Myanmar.
Andersens bisherige Trainerstationen zeigen ein klares Muster. Der 66-Jährige hat sich in seiner Karriere zunehmend in autoritär regierte Länder begeben. Diese Entwicklung setzt sich nun mit dem Engagement beim myanmarischen Fußballverband fort – einem Land, das unter einer der repressivsten Diktaturen der Welt leidet.
Das Engagement in Myanmar markiert einen neuen Höhepunkt in Andersens umstrittener Trainerlaufbahn. Die Entscheidung, in einem der brutalsten Regime tätig zu werden, wird zwangsläufig Fragen zu den ethischen Implikationen solcher Positionen aufwerfen.
Quelle: www.spiegel.de